Qualitätsprogramm

Das Qualitätsprogramm unserer Schule fasst die Schwerpunkte unserer unterrichtlichen Arbeit zusammen. Es legt Ziele und Maßnahmen fest, die kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden. Schwerpunkte unseres Qualitätsprogramms sind:
 

1. Sinnerfassendes Lesen

Schon mit dem ersten Qualitätsprogramm im Jahr 2003 hat sich das Kollegium intensiv mit unserem heute weiterhin gültigen Schwerpunkt "sinnerfassendes Lesen". beschäftigt. Nach der Überarbeitung im Jahr 2007 wurden folgende Schwerpunkte gesetzt. Ziel war weiterhin eine Steigerung der Lesekompetenz. Um dies zu erreichen einigte sich das Kollegium auf die Durchführung von Lesetests. Die Lesetests dienen der inneren Evaluation und verbleiben in der Schule. Die Lesetests werden regelmäßig überarbeitet. In jedem Jahr findet zudem Ende Januar die Leseprojektwoche statt. Im Rahmen dieser Projektwoche werden die Lesekönige jeder Klasse bestimmt. Die Lesekönige jeder Klasse nehmen dann am Lesewettbewerb der Schule teil. Die drei erfolgreichtsten Leser jeder Klassenstufe dürfen sich dann mit den Kindern anderer Schulen messen. "Lesefutter" erhalten die Kinder an beiden Standorten in den Schulbüchereien. Auch besuchen die Kinder die örtlichen Büchereien und die Stadtbücherei. Ein stetig wachsender Fundus an Ganzschriften unterstützt unsere Qualitätsarbeit in den einzelnen Klassen zusätzlich.

2. Brücken bauen

Ebenfalls im Jahr 2007 intensivierte das Kollegium unsern Leitspruch "Brücken bauen" und füllte diesen mit Inhalten. Brücken bauen zwischen den Schulstandorten: gemeinsames Schulfest, Zirkusprojekt alle vier Jahre, gemeinsame Bundesjungendspiele, klassenübergreifende Ausflüge bzw. Schullandheimaufenthalte, Vorlesewettbewerb, Intensivierung der Zusammenarbeit bei der Unterrichtsplanung und bei der Erstellung von Leistungsnachweisen (Parallelarbeiten). Brücken bauen zu den Eltern: Elternabende und Elternsprechtage, Adventssingen, Wandertage, Abschlussfeiern, Weihnachtsfeiern, Kreativtag, Leseeltern, Einbeziehung der Eltern bei den Bundesjugendspielen, Einbeziehung der Eltern bei der Schulfestplanung und -durchführung, Betreuung der Schulbüchereien durch Eltern. Brücken bauen zu den Ortgemeinden: Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen in den drei Ortgemeinden (z.B. Seniorennachmittage, Stabausfest, Weihnachtsmarkteröffnung), Intensivierung der Brandschutzerziehung durch die örtliche Feuerwehr, Einbeziehung von Besonderheiten der Orte (z.B. Backstube, Schmiede, Winzer, historische Gebäude). Brücken bauen zu anderen Ländern: Schulfest mit dem Schwerpunkt "Rund um die Welt", Spenden des Erntedankfesten gehen an das SOS Kinderdorf -Thematik "Kinder haben Rechte". Brücken zu den Kindertagesstätten: Patenschaften der zukünftigen Erstklässlern mit Schulkindern, gegenseitige Besuche, Projekt "Die Brücke", Mitwirkung am Kreativtag. 

3. Heterogenität im Mathematikunterricht

In den Jahren 2011 und 2012 war das Thema "Heterogenität im Mathematikunterricht begegnen" eine weiteres, neues  Ziel innerhalb unseres Qualitätsprogramms. Leistungsnachweise werden zunehmend differenziert geschrieben. Hier findet eine enge Abstimmung im Kollegium statt. Ein neues Mathematikbuch mit mehr Differenzierungsmöglichkeiten wurde eingeführt. Jeden Monat gibt es eine "Knobelaufgabe des Monats". Einmal im Jahr findet der klassenintern gestaltete Knobeltag statt. Die Kinder der Klassen 3 und 4 beteiligen sich zudem seit 2011 am Wettbewerb "Känguru der Mathematik". In jeder Klasse befindet sich desweiteren eine Kartei und die dazugehörigen Materialien zur Förderung nach Wartha.

4. Schuleigenes Fortbildungskonzept - orientiert am Qualitätsprogramm der Schule

Nach einer Umfrage im Kollegium einigte man sich darauf, dass Fortbildungsangebote zunächst thematisch an das Qualitätsprogramm angelehnt sein sollen. Über die jeweils besuchten Veranstaltungen wird im Kollegium berichtet (Multiplikatorensystem). Studientage sollen sich ebenfalls thematisch am Qualitätsprogramm orientieren. Bisher fanden folgende Studientage statt: "Lesewettbewerbe in der Grundschule", "Lernumgebungen im Mathematikunterricht", "Pränumerik im Mathematikunterricht", "Atelierarbeit" im Zusammenhang mit dem Projekt "Die Brücke".

5. Vertretungskonzept

Im Schulalltag kommt es immer wieder einmal vor, dass Lehrerinnen krankheitsbedingt ausfallen. Um in dieser Situation weiterhin eine hohe Unterrichtsqualität für die Schüler zu gewährleisten, gilt seit dem Jahr 2015 unser Vertretungskonzept für diesen Fall. Näheres dazu erfahren Sie hier.

6. Kollegiale Hospitationen

Seit dem Schuljahr 2016/2017 haben wir uns das Ziel gesetzt, die Unterrichtsqualität auch durch gegenseitige kollegiale Hospitation im Unterricht zu verbessern. Das bedeutet, eine Lehrerin besucht jeweils den Unterricht einer anderen. Dabei können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden: Zum einen kann der Besuch dazu dienen, sich in einem Bereich fortzubilden, in dem die Kollegin arbeitet (z.B. Fach, Unterrichtsinhalt, Unterrichtsmethode). Zum anderen kann eine Lehrerin ihre Kollegin bitten, einen bestimmten Aspekt ihres Unterrichts (z.B. Klassenmanagement, Lehrersprache, Motivierung) oder einzelne Schüler im Unterricht zu beobachten. Daraus können im Anschluss gemeinsam Ideen für die zukünftige Unterrichtsgestaltung entwickelt werden. Durch dieses Vorgehen können die Lehrerinnen unserer Schule in den Bereichen interne Fortbildung und Unterrichtsberatung voneinander profitieren.

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